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Nova data para a Festa de Fim do ano (Abschlussfest):

10/12/2010 às 19:00hs

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Intercâmbio:

16/09 - 04/10/2010
Viagem da 4ª-série para Alemanha

(Material e Fotos da viagem 2009)

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Princípios da Educação Bilíngüe no Kinderland

 Grundlagen der zweisprachigen Erziehung im Kinderland

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14/08/2010 Vatertag - Dia dos Pais
10/08/2010 Ausflug zum Zoo (Hugo Simas)
Keksebacken zum Vatertag - Preparando o Dia dos Pais
Recycling Projekt - Fisch-, Koala-, Piguingruppe
12/06/2010 - Fußballturnier Sion
26/06/2010 - Festa Junina (1)
26/06/2010 - Festa Junina (2)

 

 

 

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GRUNDLAGEN DER ZWEISPRACHIGEN ERZIEHUNG IM KINDERLAND

Português

Zweisprachigkeit kann nicht als vollständige ("perfekte") Beherrschung zweier Sprachen definiert werden. In Wirklichkeit beherrscht niemand auch nur seine Muttersprache vollständig oder "perfekt". Unter Zweisprachigkeit sollte eher die Fähigkeit verstanden werden, sich in einer zweiten Sprache zu Hause zu fühlen, zwischen den Sprachen umschalten zu können, weitgehend akzentfrei zu sprechen und einen Teil seines Denkens und Fühlens in der zweiten Sprache entwickelt zu haben.

Fast immer ist eine Sprache dominierend („starke Sprache“) und die andere in unterschiedlichen Graden schwächer („schwache Sprache“). Es kann aber durchaus vorkommen, dass die eigentlich schwache Sprache doch in einigen Bereichen dominiert und z.B. zur Zählsprache wird, was auf den Einfluss der Schule zurückgeführt werden kann. Auβerdem ändern sich die Rollen der Sprachen in Abhängigkeit von der Lebenssituation. Es ist ein sehr dynamisches Verhältnis.

Zweisprachige Kinder haben meistens folgende Biographie:

  • die Eltern haben unterschiedliche Muttersprachen (bikulturelle Ehe),
  • die Familie hat eine andere Muttersprache als die Umgebung (die Familie lebt im Ausland),
  • die Kinder haben neben den Eltern eine weitere starke Bezugsperson mit anderer Muttersprache (Großeltern, Kindermädchen),
  • die Kinder verleben einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit in einer anderssprachigen Umgebung (Kindergarten, Schule).

 Für jede Sprache muss es einen Kommunikationspartner (Bezugsperson) geben, der möglichst ausschließlich diese Sprache benutzt. Im klassischen Fall einer bikulturellen Ehe sind Vater und Mutter die Bezugspersonen für unterschiedliche Sprachen. Neben Vater und Mutter ist die Umgebung der 3. Faktor, der mit zunehmendem Lebensalter an Einfluss gewinnt, vor allem die gleichaltrigen Spielkameraden werden immer wichtiger. Weitere mögliche Faktoren: Babá, Kindergarten, Schule, Großeltern und andere Verwandte. 

Schlussfolgerungen

Möglichst früh anfangen. So wie die Eltern vom ersten Tag an mit dem Kind sprechen, gibt es auch für die zweite Sprache kein Mindestalter. Im Gegenteil, je eher man anfängt, um so natürlicher erscheint dem Kind die andere Kommunikationsform (die zweite Sprache) und um so leichter assimiliert es die zweisprachige Situation. 

Schäden konnten nicht beobachtet werden. Befürchtungen, die Kinder könnten Schwierigkeiten in der eigenen Muttersprache bekommen, unsicher sein und zur Schizophrenie neigen, basieren auf Vorurteilen.

Kontinuität über einen längeren Zeitraum (möglichst in der gesamten Phase des primären Spracherwerbs (bis etwa 10. Lebensjahr)

Wer 2 Sprachen lernt, lernt später auch leichter weitere Sprachen, da er bereits weiß, wie ein anderes Sprachsystem funktioniert.

Eltern können helfen durch: Vorlesen, Videos auf Deutsch, Computerprogramme, Spiele.

 

Häufige Fehler

Sprachwechsel und Sprachmischungen zwischen Deutsch und Portugiesisch in der Kommunikation mit dem Kind verletzen das wichtigste Prinzip: eine Sprache - eine Bezugsperson. Das Kind empfindet die andere Sprache als „fremd“ und reagiert mit Ablehnung.

Keinen Zwang anwenden. Niemals Unsinn sagen wie: "Ich verstehe kein Portugiesisch", um das Kind zur Sprache Deutsch zu zwingen. Das führt tendenziell zur Verweigerung und belastet das Verhältnis zwischen Eltern und Kind. Stattdessen: Das Kind neugierig machen, Deutsch positiv belegen, Beschäftigungen, die dem Kind Spaß machen, auf Deutsch anbieten (Video, Spiele, Geschichten).

Wenn die emotionale Beziehung zur Bezugsperson, die die 2. Sprache (Deutsch) vertritt, gestört ist, gibt es häufig auch sprachliche Probleme und Sprachverweigerung.

Die Sprachbenutzung möglichst nicht thematisieren. Kinder wollen kommunizieren, sie wollen nicht über die Sprache reflektieren. Sie sind sich ihrer eigenen Zweisprachigkeit nur partiell bewusst.

Problem: Kinder antworten auf Portugiesisch, obwohl man Deutsch mit ihnen spricht. Dies ist ein Zwischenstadium, das akzeptiert werden kann. Auch hier ist es meistens am besten, die Kommunikation laufen zu lassen und die Sprachnutzung nicht zu thematisieren.

Eltern sind stolz auf ihre Kinder, die Deutsch lernen. Das ist berechtigt und verständlich. Man sollte die Sprachfähigkeit der Kinder aber nicht vorführen. Normalerweise weigern sich die Kinder, vor dem Onkel oder der Tante „etwas auf Deutsch“ zu sagen, obwohl sie eigentlich Portugiesisch mit ihnen sprechen.

 

Kindergarten

Das Kind muss sich im Kindergarten, seinem deutschen Lebensraum, vor allem wohl fühlen und gerne hierher kommen. Der Kindergarten insgesamt, besonders aber die zuständige Lehrerin, übernimmt die Funktion einer 3. Bezugsperson.

Es gibt keinen „Deutschunterricht“. Die ganz normalen Aktivitäten und Spiele finden auf Deutsch statt. Ganz wichtig sind dabei die Kontakte zwischen den Kindern, um ein fruchtbares Lernen von Kind zu Kind zu ermöglichen.

Viele Lernschritte, die für die 2. Sprache gelten, sind auch bei anderen Aktivitäten wichtig. Die Sprache hat nur zusätzlich die Funktion der Kommunikation. Pädagogisch kommt es darauf an, immer wieder echte Kommunikationsanlässe zu schaffen (Spiele, Essen, Klo, Begrüßen, Verabschieden, ...), an denen die Kinder teilnehmen oder zuschauen können. 

Die Musikerziehung hat eine besondere Verwandtschaft zur Spracherziehung. Einen gesungenen Text lernt man leichter als einen gesprochenen. Auch für die Sprache sind Rhythmus, Melodie, Gedächtnis und Intuition wichtig.

 

Eltern

Die Entscheidung, die Kinder zweisprachig zu erziehen, betrifft nicht nur das Kind, sondern die ganze Familie, und es ist eine langfristige Entscheidung. Das Zusammenwirken von Kindergarten und Eltern ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Dabei müssen realistische Ansprüche aufgestellt werden. Niemand darf erwarten, dass das Kind nach 1-2 Kindergartenjahren Deutsch wie ein deutsches Kind spricht.

Alle Kinder lernen im Kinderland Deutsch, aber wie viel und wie schnell hängt von diversen Faktoren ab, u.a. von der Mithilfe der Eltern.

Häufig stellen wir fest, das die Eltern nicht wissen, wie gut ihr Kind schon Deutsch gelernt hat. Denn das Kind wird mit den Eltern nicht Deutsch sprechen wollen, da die Familiensprache  Portugiesisch ist. 

Deutsch oder Englisch ?

Kinder, die zuerst Deutsch lernen, haben eine große Chance, später auch sehr gut Englisch zu lernen. Die Zweisprachigkeit ist eine hervorragende Voraussetzung für weitere sprachliche Lernerfolge. Gerade Englisch zu lernen ist in der weiteren Entwicklung der Kinder recht einfach. Über kulturelle Einflüsse (Filme, Musik, Computer, Texte) ist Englisch tagtäglich präsent. Das Angebot an Sprachkursen ist nirgendwo so vielfältig wie im Englischen.

Umgekehrt ist es schwieriger. Die Einflüsse und Möglichkeiten, später Deutsch zu lernen, sind deutlich geringer.

 

Bibliographie:

Kielhöfer, Bernd / Jonekeit, Sylvie (81993): Zweisprachige Kindererziehung. Tübingen: Stauffenburg.

Nehr, Monika u.a. (1988): In zwei Sprachen lesen lernen - geht denn das? Erfahrungsbericht über die zweisprachige koordinierte Alphabetisierung. Weinheim, Basel: Beltz.

Wode, Henning (1993): Erziehung zur Mehrsprachigkeit: Pro und Contra. In: Lernen in Deutschland. Heft 2. 106-122.

Zimmer, Dieter E. (1986): So kommt der Mensch zur Sprache. Über Spracherwerb, Sprachentstehung und Sprache & Denken. Zürich: Haffmans Verlag. (Taschenbuchausgabe: München1994).

 

 
 

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PRINCÍPIOS DA EDUCAÇÃO BILÍNGÜE NO KINDERLAND

Deutsch

O objetivo do bilingüismo para crianças, dentro do conceito moderno de educação, é antes de tudo desenvolver a capacidade de o indivíduo sentir-se à vontade com uma segunda língua, além de tornar-se capaz de mudar espontaneamente de um idioma para outro, falar sem sotaque e desenvolver parte de seus pensamentos e sentimentos no outro idioma.

O bilingüismo não deve ser entendido como a aquisição perfeita de dois idiomas, pois na verdade ninguém domina com perfeição uma língua, nem mesmo a materna. Segundo estudos, o aprendizado precoce favorece a aquisição de um idioma estrangeiro.

A criança bilíngüe não domina os dois idiomas de forma igual; normalmente um deles é predominante. Essa predominância pode variar de acordo com as situações cotidianas, sendo assim compreendida como um processo dinâmico.

Crianças consideradas bilíngües geralmente possuem pelo menos um dos seguintes históricos:

  • Pai e mãe falam línguas maternas diferentes (casal bi-cultural).
  • A família possui uma língua diferente da língua falada na sociedade (família no estrangeiro).
  • Outra pessoa importante na vida da criança possui outro idioma materno (avós, babá, etc).
  • A criança freqüenta um jardim de infância ou escola com outra língua.

É interessante que para cada língua exista uma pessoa de referência (Bezugsperson) com a qual a comunicação seja autêntica, isto é, com quem a criança queira se comunicar. A criança não percebe a aquisição do idioma como um processo formal de aprendizagem e sim como mais uma forma de comunicação, de entender e de ser entendida.

Estudos afirmam que a educação bilíngüe deve começar o quanto antes, abrangendo toda a fase de aquisição primária da linguagem (0 – 10 anos). A educação bilíngüe não apresenta prejuízos comprovados. O que se sabe é que ela facilita o aprendizado posterior de outros idiomas.

Jardim de Infância – Kinderland – O nosso ponto de vista

Acreditamos que a criança deva sentir o jardim de infância como um espaço para se “viver em alemão” e vir para ele com alegria. Em nossa escola, tanto a professora quanto o ambiente tornam-se naturalmente o canal de comunicação nesse idioma.

A criança deve sentir-se à vontade e ser atendida em todas suas demandas. Não existe “aula de alemão”; todas as atividades, assim como a organização do dia-a-dia são realizadas em alemão.

Muitas estratégias de aprendizagem, que são válidas para a aquisição da segunda língua, são importantes também nas outras atividades. Pedagogicamente são criadas oportunidades reais de comunicação nos diferentes momentos do dia (brincadeiras, lanche, saudações, despedidas, momento de higiene, e etc) dos quais a criança faz parte e nos quais ela interage.

Em nossa escola valorizamos a educação musical, pois esta tem um especial parentesco com o ensino de idiomas. Um texto cantado se aprende com mais facilidade que um falado. O ritmo, a melodia, a memória e a intuição também são importantes para a aquisição do idioma. No Kinderland a iniciação musical complementa o desenvolvimento lingüístico.

A participação da família

A decisão de educar a criança em dois idiomas envolve não somente a criança, mas toda a família, e é uma decisão para longo prazo. A cooperação entre a escola e a família é um fator imprescindível para o sucesso, mas para que o processo funcione deve se ter expectativas realistas. Ninguém deve esperar que uma criança que freqüentou um jardim de Infância alemão por 1 ou 2 anos fale alemão como uma criança alemã falaria.

Toda criança é capaz de aprender um segundo idioma, mas quanto e com qual rapidez, depende de vários fatores, como por exemplo, a ajuda e o incentivo dos pais.

Freqüentemente observamos, que os pais não sabem o quanto os seus filhos já aprenderam alemão, isso porque a criança não gosta de falar alemão com os pais, pois preferem naturalmente a língua materna.

Alemão ou Inglês?

Crianças que aprendem o alemão primeiro, têm uma grande chance de mais tarde também aprender muito bem o inglês. O bilingüismo é uma excelente condição para o sucesso de outras aprendizagens.  Aprender outras línguas depois, como o inglês, por exemplo, se torna realmente simples.

O inglês é mais acessível, pois percebemos suas influências (filmes, músicas, computadores, textos) muito presentes no cotidiano. Também é interessante pensar que o curso de idioma mais ofertado é o de inglês. Para o alemão a realidade é outra, a oportunidade assim como influências culturais são menores, o que pode fazer desse idioma um diferencial.

Conclusões parciais

Se possível começar cedo. Assim como os pais conversam com a criança desde o nascimento, também não existe uma idade mínima para iniciar o ensino da segunda língua. Ao contrário, quanto mais cedo se inicia, mais natural parecerá para a criança essa outra forma de comunicação e também mais fácil ela assimilará a situação bilíngüe.

Prejuízos não podem ser comprovados. Receio de que a criança possa ter dificuldades com o idioma materno ou se tornar insegura se baseiam em preconceitos.

Recomenda-se a continuidade por um período longo, se possível até os dez anos.

Quem aprende uma segunda língua, aprende mais tarde com mais facilidade outras línguas, pois domina as estratégias de aprendizado de línguas.

Os pais sempre podem ajudar. Leitura, vídeos em alemão, programas de computadores, jogos e brincadeiras podem estimular bastante.

Dicas

Mudar os idiomas ou misturá-los cria insegurança na comunicação e fere o princípio “uma pessoa = uma língua”.

Não forçar a criança a falar alemão. (Mentira improdutiva: “Não falo português”). O desequilíbrio no relacionamento emocional com as pessoas de referência e as cobranças podem resultar em rejeição pelo idioma.

Recomendamos que se trate a segunda língua como se fosse absolutamente normal. A criança não tem consciência e não quer refletir sobre sua situação bilíngüe. (“Diga alguma coisa em alemão” = constrangimento certo).

As crianças brasileiras muitas vezes respondem em português, quando questionadas em alemão. O melhor nesse caso é tratar com naturalidade, não interrompendo a comunicação.

 “Alfabetizar as crianças em dois idiomas é uma opção que causa ansiedade aos pais. A boa notícia é que começar cedo é o melhor”.

(Antunes e Todeschini)

 

Bibliografia:

Kielhöfer, Bernd / Jonekeit, Sylvie (81993): Zweisprachige Kindererziehung. Tübingen: Stauffenburg.

Nehr, Monika u.a. (1988): In zwei Sprachen lesen lernen - geht denn das? Erfahrungsbericht über die zweisprachige koordinierte Alphabetisierung. Weinheim, Basel: Beltz.

Wode, Henning (1993): Erziehung zur Mehrsprachigkeit: Pro und Contra. In: Lernen in Deutschland. Heft 2. 106-122.

Zimmer, Dieter E. (1986): So kommt der Mensch zur Sprache. Über Spracherwerb, Sprachentstehung und Sprache & Denken. Zürich: Haffmans Verlag. (Taschenbuchausgabe: München1994).

Revista Veja – Agosto de 2007.

 

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